Aktuelles

Übernimmt das Jobcenter meine Miete oder muss ich umziehen? Ob die eigene Miete innerhalb der Angemessenheitsgrenzen liegt, stellt für Grundsicherungsberechtigte und ihre Berater*innen nicht zuletzt aufgrund der angespannten Wohnungsmarktlage eine zentrale Frage dar.
Trotz winterlicher Temperaturen kamen auf der Kundgebung für ein weltoffenes und tolerantes Berlin Anfang März rund 300 Menschen zusammen, um dem zunehmenden Fremdenhass entgegenzutreten und sich für ein buntes und tolerantes Berlin einzusetzen.
„Das Alarmsignal der Essener Tafel ist eindeutig: Die Tafeln dürfen nicht länger Ausputzer der Nation sein. Die staatlichen Transferleistungen für Menschen, die von Armut betroffen sind, müssen deren Existenz zuverlässig sichern“, sagt Barbara Eschen, Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz und Diakoniedirektorin in Berlin-Brandenburg.
Seit fast eineinhalb Jahren läuft das Projekt „Potenziale vernetzen – Inklusion stärken: Personal- und Organisationsentwicklung in der Eingliederungs- und Wohnungslosenhilfe“. Das Ziel: Fach- und Führungskräfte aus beiden Arbeitsfeldern auf aktuelle und künftige Herausforderungen vorzubereiten.
Sie kennen Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung einsetzen, die hinsehen und sich einmischen, sich engagieren und Verantwortung übernehmen, Zivilcourage zeigen? Wir zeichnen Einzelpersonen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit oder ihr couragiertes Eingreifen aus.
Die Fortbildung richtet sich an alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in Diakonie und Kirche in Berlin und Brandenburg. Es soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, sich besser in der Welt der sozialen Medien zu bewegen. Das Basisseminar bietet eine Einführung in die sozialen Medien sowie deren Auswirkungen auf unseren (Berufs-)Alltag. In einem Vertiefungsseminar erlangen die Teilnehmenden Kenntnisse und Handlungsstrategien zum Umgang mit Fake News, Hate Speech und rechtspopulistischen Positionen im Netz.
Auch in diesem Jahr hat die Diakonie Berlin-Brandenburg als Kooperationspartner Frank Zanders 23. Weihnachtsfeier für obdachlose und bedürftige Menschen unterstützt. Am 19. Dezember 2017 war es wieder so weit: Im Hotel Estrel Berlin (Convention Center) fand das alljährliche Fest für und mit 3.000 bedürftigen Menschen statt.
Die Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ wehte am 25. November vor dem Diakonischen Werk in Berlin-Steglitz. „Terre des Femmes“ ruft jedes Jahr am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, dazu auf, mit einer Fahne ein sichtbares Zeichen zu setzen. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beteiligte sich an der Aktion. Schwerpunkt 2017: Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden.
Die Nationale Armutskonferenz kritisiert Pläne der Bundesagentur für Arbeit, Sozialleistungen zukünftig in Supermärkten auszuzahlen. Erwerbslose, die über kein eigenes Konto verfügen, sollen künftig ihre Sozialleistungen an der Supermarkt-Kasse erhalten. Die über 300 Bargeld-Automaten in Jobcentern werden laut der Bundesagentur aus Kostengründen abgeschafft.
Die Zahl der obdachlosen Familien in Berlin steigt. Das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. hat auf diese Entwicklung reagiert und sein Angebot für wohnungslose Familien ausgeweitet. Am Mittwoch, 8. November 2017, um 13 Uhr wurde offiziell die neue Notunterkunft für Mütter und Väter mit Kindern in der Wrangelstraße 12, Berlin Kreuzberg eröffnet.