Abgeschlossenes Projekt: Kältehilfeoffensive

Im Rahmen des Projekts „Kältehilfeoffensive“ wurden evangelische Kirchengemeinden, die sich im Bereich der Kältehilfe engagieren oder engagieren wollen beraten und begleitet.

Nach zweijähriger Laufzeit endete das Projekt Kältehilfeoffensive im Juli 2019.

Es wurde ein Leitfaden zur Initiierung und Betrieb eines Nachtcafés entwickelt, der das geballte Erfahrungswissen der in der Kältehilfe aktiven Gemeinden im Sprengel Berlin bündelt und wertvolle Tipps gibt zu Netzwerkadressen, Finanzierungsmöglichkeiten und Ablaufhilfen. Hier sollen vorwiegend Kirchengemeinden unterstützt werden, die in der Kältehilfe aktiv sind oder es werden wollen.

Diakoniedirektorin Barbara Eschen wünscht sich eine weite Verbreitung des Leitfadens vor allem in Kirchenkreisen und -gemeinden: "Kirchengemeinden sind eine wichtige Stütze in der Kältehilfe. Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Wegweiser in Ihre Kirchenkreise und -gemeinden weiterleiten und damit die Möglichkeiten eines Engagements für Kirchengemeinden im Bereich der Wohnungslosenhilfe vorstellen".

Zur Abschlussveranstaltung am 25.06.2019 sprachen Vertreter*innen aus Diakonie und Kirche über die Ergebnisse. In Auseinandersetzung mit der Frage inwieweit Kirchengemeinden sich im Rahmen der Wohnungsnotfallhilfe engagieren können oder sollten, wurden auch die eigene Wirkungsmöglichkeiten und der Handlungswille der Gemeinden kritisch hinterfragt.

Durch das Projekt Kältehilfeoffensive konnten wir die Erkenntnis gewinnen, dass die Zusammenarbeit von Diakonie und Kirche weiter zu stärken ist, um gegenseitig alle Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Mit dem „Leitfaden zur Initiierung und Betrieb eines Nachtcafés“ und dem weiterhin durch das DWBO begleitete „Netzwerk für ehrenamtlich Mitarbeitende in der Kältehilfe“, erhalten die Gemeinden auch nach Projektende noch konkrete Unterstützung. Darüber hinaus werden die Kirchengemeinden bei Bedarf auch in allen weiteren Belangen vom DWBO unterstützt.

Das Projekt-Motto "Macht hoch die Tür. Kirche gegen Kälte." bleibt somit weiterhin aktuell.