Aktuelles

Aktuelle Meldungen aus dem Bereich Altenarbeit & Pflege:

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz macht am Internationalen Tag der Pflege aufmerksam auf eine Aufwertung und Anerkennung der Pflegeberufe. „Es ist dringend notwendig, und das ist gerade jetzt in der Coronakrise deutlich, die Anerkennung und Wertschätzung für Pflegende zu sehen, auszusprechen und darüber hinaus an den Rahmenbedingungen weiter zu arbeiten. Denn faire Pflege bedeutet auch faire Vergütung.“ so Diakonie-Direktorin Barbara Eschen.
Leider muss die Kundgebung in Berlin am Brandenburger Tor ausfallen. Wir wollen unsere Botschaft dennoch publik machen und mit dem Lied „Wir leben Pflege“ ein Zeichen setzen. Freuen Sie sich auf den hierfür produzierten kurzen Musikclip.
Viele Menschen sind aufgrund der bestehenden Krisensituation verunsichert und suchen Halt und Orientierung, manchmal auch eine sinnvolle Beschäftigung. In Zeiten der Pandemie gilt es, Gesten der Solidarität im gesellschaftlichen Raum zu zeigen, wie das Nähen von Behelfs-Schutzmasken.
Wir laden Sie am 29. März 2020 ein: zum »Durchatmen!« Wir feiern Gottesdienst und lassen uns stärken. Wir legen eine Pause ein – mit Liedern und Gebeten. Wir legen Gott ans Herz, was uns belastet und berührt. Ein Gottesdienst als Raum, um Kraft zu tanken für die nächste Etappe.
+++ABGESAGT+++ Die geplanten Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai von Diakonie Deutschland, der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) und der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e.V. (DEKV) wurden aufgrund aktueller Ereignisse abgesagt. Diakoniedirektorin Barbara Eschen bedauert dies, unterstützt aber die präventiven Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Inkfektionen.
Der Nahraum, das Dorf, das Quartier hat für den Einzelnen große Bedeutung, wenn es um Versorgung, Teilhabe und Lebensqualität geht. Diakoniedirektorin Barbara Eschen empfiehlt die Fachtagung "Sorgende Gemeinde", bei der die Intention von Gemeinwesendiakonie und Quartiersarbeit in den Blick genommen werden sollen: "Die Gestaltung des Nahraumes für alle Generationen kann nur gelingen, wenn alle Akteure, Kirche und Diakonie, Wohlfahrtsverbände, öffentliche Verwaltung und Menschen vor Ort, gemeinsam agieren."
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP) am 01. Oktober 2019 in Potsdam wurde Michael Robisch, LAFIM-Diakonie, für den Bereich der stationären Pflege in den EVAP-Vorstand gewählt.
Die Berliner Wohlfahrtsverbände fordern ein gerechteres Vergütungssystem in der häuslichen Krankenpflege. Die derzeitigen Abrechnungsmodelle der Krankenkassen in der häuslichen Krankenpflege sind aus Sicht der LIGA Berlin uneinheitlich, intransparent und in hohem Maße unfair. So werden pflegerische Leistungen zum Beispiel pauschal vergütet, ohne den tatsächlichen Zeitaufwand zu berücksichtigen. Auch wird bei mehreren, ärztlich verordneten Leistungen ausschließlich die hochwertigste von den Krankenkassen erstattet.
„Nur mit besseren Bedingungen werden wir mehr Auszubildende, Berufsrückkehrer und Quereinsteiger für die Arbeit in der Pflege motivieren können“, davon ist Sonja Zander, Geschäftsführerin des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP) und Abteilungsleiterin im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, überzeugt.
In unserer Mitgliedseinrichtung wurde eine einfühlsame Dokumentation über die Demenzstation gedreht und ist nun online in der Mediathek abrufbar. Zum Tag der Pflege machen wir auch auf diesen Aspekt aufmerksam und wollen Menschen ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.