Berliner Initiative der Pflegeschulen

Der Ev. Verband für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP) im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. und auch die Diakonie Deutschland haben sich schon sehr früh für die Einführung einer „Generalistischen Pflegeausbildung“ ausgesprochen. Ziel ist es, die drei bisherigen Pflegeberufe (Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) in eine Berufsausbildung zusammenzuführen. In einem neuen Pflegeberufsgesetz sollen alle Regelungen für die neue „Generalistische Pflegeausbildung“ auf der Bundesebene zusammengeführt werden.

Am 03. Juli 2015 trafen sich Vertreter*innen von Kranken- und Altenpflegeschulen aus Berlin und Brandenburg im Haus der Diakonie in Berlin-Steglitz, um gemeinsam eine Positionierung zu erarbeiten. Erste Überlegungen auf der Bundesebene liegen als „Vorläufiger Arbeitsentwurf eines Pflegeberufsgesetzes“ bereits vor. Die Bundesregierung wird voraussichtlich noch in dieser Legislaturperiode die Pflegeausbildung neu ordnen.

Die Pflegeschulen befürworten die Einführung der „Generalistischen Pflegeausbildung“, da die Arbeitsfelder der Kranken- und der Altenpflege durch die demographische Entwicklung immer mehr zusammenwachsen. Sie fordern, dass die Pflegeausbildung auch in Zukunft auf einem hohen Niveau sichergestellt wird. Die Ausbildungsreform darf nicht dazu genutzt werden, die Rahmenbedingungen für die Pflegeausbildung zu verschlechtern.

Hier wollen die Pflegeschulen im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Ihre Stimme erheben und sich kritisch einbringen. Die Initiative soll die Diskussion der Pflegeschulen bündeln und öffentlich machen.

Alle Pflegeschulen, Einrichtungen oder Verbände, die die Berliner Initiative der Pflegeschulen unterstützen wollen, finden hier das Unterstützerpapier dafür.

Claudia Ott
EVAP-Geschäftsführerin

Downloads: 

Papier der Berliner Initiative der Pflegeschulen

Das Papier Berliner Initiative der Pflegeschulen können Sie hier herunterladen.