Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz

Die von den ambulanten Pflegediensten betreuten Wohngemeinschaften bieten Menschen mit Demenz die Möglichkeit, in einer familiären Umgebung gemeinsam mit anderen Betroffenen zu leben. Sie bestehen in der Regel aus 8-10 Personen. Durch ihre Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer/innen schließen sie einen Einzelmietvertrag mit dem Vermieter ab. Die Mieter/innen bzw. die Angehörigen und gesetzlichen Betreuer/innen entscheiden sich gemeinsam für einen Pflegedienst. Pflegevertrag und Mietvertrag sind rechtlich und tatsächlich voneinander getrennt. Die Auftraggebergemeinschaft entscheidet selbständig über die Alltagsgestaltung der WG-Mitglieder und alle relevanten Fragen rund um die WG, z. B. auch über neue WG-Mitglieder oder die Zusammenarbeit mit dem ambulanten Pflegedienst. Der ambulante Pflegedienst ist stets nur „Gast“ und kann jederzeit durch einen anderen Pflegedienst ersetzt werden. 

Die ambulanten Pflegedienste bieten den WG-Mitgliedern:

  • Kontinuität durch ein festes Pflegeteam
  • Engagierte und fachkompetente Mitarbeitende mit einer Zusatzqualifikation für Demenzerkrankungen
  • Tagsüber mindestens zwei Mitarbeitende, in der Regel mehr
  • eine familiäre Atmosphäre
  • eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Angehörigen und/oder gesetzlichen Betreuer/innen
  • regelmäßige Angehörigentreffen, in der Regel 4 x jährlich
  • auf Wunsch seelsorgerische Begleitung und Kontakt zur Kirchengemeinde

Bei Interesse an einer passenden Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz, wenden Sie sich bitte an einen ambulanten Pflegedienst in Ihrer Nähe. 

Sie finden die bestehenden Wohngemeinschaften in der Diakonie in Berlin und Brandenburg auch unter "Die Einrichtungen im Überblick".