100 Jahre Lambarene mit der “Frohen Botschaft” – Konzerte, Filme, Ausstellung

Foto: Albert-Schweitzer-Komitee Weimar
10.01.2013

Um den Schweitzer-Geburtstag am 14. Januar herum beginnen bundesweit die Feierlichkeiten.

Vom 13. bis 31. Januar präsentiert die „Frohe Botschaft“ im AWO Kulturhaus / Rathaus Babelsberg in 14482 Potsdam, Karl-Liebknecht-Str. 135, Nähe S-Bahn Babelsberg, die Ausstellung „Albert Schweitzers Lambarene – eine Herausforderung“. Eröffnet wird sie am 13. Januar um 16 Uhr vom stellvertretenden Kulturhausleiter André Böhm. Die Ausstellung wurde kreiert und konzipiert von Redaktionskreismitarbeiter Klaus Hugler. Um 17 Uhr wird zum Festvortag von Herrn Prof. Ernst Luther, Halle/Saale mit dem Titel „Jeder kann sein Lambarene haben“ geladen.

Ernst Luther konnte über das Albert-Schweitzer-Komitee Weimar gewonnen werden. Mitglied Alfred Ullmann, Bundesverdienstkreuzträger aus Cottbus, wird der Autor des Leitartikels sein.

Am 14. Januar um 18 Uhr gibt es im Evangelischen Johannesstift mit Stiftskantor Jürgen Lindner ein Albert-Schweitzer-Benefizkonzert der „Frohen Botschaft” mit Werken von Johann Sebastian Bach und Petr Eben. Das Programm orientiert sich an den Werken, die Schweitzer im Rahmen seiner Konzerte zugunsten des Hospitals interpretiert hat.
Als besondere Kostbarkeit wird die neunminütige DEFA-Produktion „Besuch in Lambarene“ gezeigt. Das Drehbuch schrieb Robert Havemann, der im Film auftritt und 1964 von der SED ausgeschlossen wurde.

Zu Beginn der Veranstaltung wird Dr. Justus Werdin, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Uckermark und Mitglied im Redaktionskreis als auch Förderverein der “Frohen Botschaft” ein Grußwort an die Besucher richten.

Am Donnerstag, den 17. Januar um 19.30 Uhr ist Redaktionskreismitglied Klaus Hugler im Theater Comédie Soleil in 14542 Werder/Havel, Eisenbahnstr. 210, zu Gast. Dort präsentiert er sein neues Buch „Glocken läuten – ein Dreiklang“ – ein roter Faden: Luther – Tolstoi – Schweitzer. Es gibt Musik mit Michael Klemm.

Zur Finissage am Donnerstag, 31. Januar um 19 Uhr, wird ein Dokumentarfilm aus Albert Schweitzers letztem Lebensjahr gezeigt. Tochter Rhena führt in diesem Streifen durch die letzten Tage ihres Vaters. Danach sind die Besucher zu einem Abschlussgespräch zur Ausstellung eingeladen. Die Gründung eines Albert-Schweitzer-Freundeskreises in Potsdam ist vorgesehen.

Wir laden am 22. März um 18 Uhr in das Café Pi 8, Pillnitzer Weg 8, 13593 zu einem Albert-Schweitzer-Abend ein. Zukünftig will die “Frohe Botschaft” dieses neu eröffnete Café in Berlin zu weiteren Veranstaltungen nutzen.

Als weiteres Angebot zeigen wir im neuen Kinoprogramm des Evangelischen Johannesstifts Berlin am Sonnabend, 23. März 2013 im Wilhelm-Philipps-Haus, Schönwalder Allee 26 / 50, 13587 Berlin um 19 Uhr den Schweitzer Film “Ein Leben für Afrika”.

Vom 12. April bis 6. Mai wird im Rathaus Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring 10, 14532 Kleinmachnow, die Schweitzer-Ausstellung von Redaktionskreismitglied Klaus Hugler gezeigt. Eröffnung: 12. April um 18 Uhr.
Es gibt bereits aus Baden eine Anfrage zur Präsentation der Ausstellung.

Mit einem Jahresprogramm aus Ausstellungen, Vorträgen, Orgelkonzerten und Publikationen wird der Deutsche Hilfsverein in Frankfurt, der zu den drei größten Geldgebern des Spitals zählt, die Bedeutung von Albert Schweitzers Lambarene für Gegenwart und Zukunft würdigen. Hier wurde auch der Kontakt zur “Frohen Botschaft” hergestellt.

Das Programm beginnt im Januar mit der Herausgabe einer Festschrift mit Beiträgen prominenter Persönlichkeiten zu Albert Schweitzer, die am 14. Januar zur Auftaktveranstaltung an Albert Schweitzers Geburtstag in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu Berlin vorgestellt wird. Zu den Autoren der Festschrift mit einem Grußwort des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, gehören u.a. Franz Alt, Eugen Drewermann, Rainer Funk, Claus Günzler, Ernst Kegler, Ernst Luther, Hans Lenk, Christof Müller-Wirth, Felix Semmelroth, Harald Steffahn, Günter Verheugen, Heidemarie Wieczorek-Zeul und Hans-Georg Wittig.

Landeskirchenmusikdirektor Dr. Gunter Kennel, auch Autor unserer Zeitschrift, spielt um 20 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach. Einführungen von Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik, Dr. Einhard Weber und Michael Grüber sowie ein Vortrag von Dr. Roland Wolf.


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