Das Projekt
Das Prinzip ist einfach: Jede(r) kann mitmachen!
Berlinweit werden gebrauchte Fahrräder gesammelt und in sozialen Werkstätten aufgearbeitet. Im März 2011 startet der Aufruf zur neuen Saison. Die zum Teil „generalüberholten Fahrräder“ werden dann an Menschen abgegeben, die bis dahin kein Geld für andere Fortbewegungsmöglichkeiten hatten.
Mobil im Alltag ohne Sozialticket. Ziel des Projektes ist es, Menschen mit geringen Einkommen durch ein Fahrrad mehr Mobilität zu ermöglichen. Denn die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder gar das Autofahren sind z.B. mit ALG II kaum bezahlbar. Bei „Hartz IV“ bleiben für Verkehrskosten nur circa 15,00 Euro. Das Sozialticket der BVG kostet jedoch 33,50 Euro. Da die Lösung ja nicht heißen kann, dass die Betroffenen fortwährend weite Strecken zu Fuß gehen müssen, möchten wir möglichst vielen Berlinerinnen und Berliner durch ein Fahrrad etwas mehr Unabhängigkeit schenken.
Bilanz 2010: Im letzten Jahr wurden berlinweit insgesamt über 1600 Fahrräder gespendet und von unserem Kooperationspartner "Fairplay" abgeholt. Davon sind 1335 Fahrräder in unseren sechs Kooperationswerkstätten fahr- und verkehrstüchtig aufgearbeitet und an ALG II - Empfänger/innen aber auch an Menschen mit sehr geringem Einkommen weitergegeben worden. Aus dem Rest der Räder wurden soweit wie möglich Ersatzteile ausgebaut und wiederverwendet.

















