Tag der offenen Tür – Ausbildungsberufe im Krankenhaus in Kloster Lehnin am 11. September 2010
Helfen und Heilen seit 1180 - Ausbildung und Berufe im Evangelischen Krankenhaus.
Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin sieht sich mit seinen Evangelischen Kliniken am Standort des alten Klosters Lehnin ganz in der Tradition der Zisterzienser, die hier die Krankenversorgung begründeten. Am Sonnabend, den 11. September öffnen die Kliniken ihre Pforten etwas weiter, um die unterschiedlichen Berufsbilder und die Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. „Wenn man an ein Krankenhaus denkt, fallen einem zuerst natürlich Arzt und Krankenschwester ein. Tatsächlich sind vielerlei Berufe nötig, um ein Krankenhaus in Betrieb zu halten“, sagt Klinikdirektor Detlef Lippold.
Die Pflege – heute heißt sie Gesundheits- und Krankenpflege – ist die größte Berufsgruppe im Krankenhaus. „Aber an unserem Tag der offenen Tür stellen wir auch Handwerk und Technik vor, therapeutische und psychologische Berufe, die Tätigkeit des Seelsorgers, Ausbildungen in Verwaltung und Küche, Sozialdienste, die Facharztausbildung, Möglichkeiten des Zivildienstes – einen ganzen bunten Strauß an Tätigkeiten“, so der Klinikdirektor. „Am 11. September können Sie von 11 bis 15 Uhr einen Blick in und hinter die Kulissen werfen. Natürlich wird neben musikalischer Rahmung auch für das leibliche Wohl gesorgt sein“, lädt auch Pflegedienstleiterin Ines Soós ein.
Die Evangelischen Kliniken umfassen Innere Medizin, Palliativmedizin und Geriatrische Rehabilitation. Sie unterhalten an ihrem sieben Jahre jungen Neubau zusammen mit den zum Verbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin gehörenden Evangelischen Krankenhäusern Ludwigsfelde-Teltow und Luckau eine Ausbildungsstätte für Pflegeberufe, die ihrerseits auf über sechzig Jahre Bestehen zurückblickt. „Die weitläufige Anlage des Klosterstifts ist so schön, dass wir scherzhaft den Slogan geprägt haben: Lernen und Arbeiten, wo andere Urlaub machen“, so Detlef Lippold.
Vor einhundert Jahren – 1911 – wurde das Diakonissen-Mutterhaus Luise-Henrietten-Stift Lehnin in den ehrwürdigen Mauern des Klosters gegründet, um die Menschen wohnortnah zu versorgen, „aber von Anfang an auch Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu bieten“, erläutert Lippold. 2004 schlossen sich Stift und das Diakonissenhaus Berlin-Teltow zusammen.
Im Verbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin arbeiten 2300 Menschen in den Ländern Berlin und Brandenburg in vier Krankenhäusern, unterschiedlichen Einrichtungen der Altenhilfe, Schulen, Berufsschulen und Kindergärten sowie Wohn- und Werkstätten für Menschen mit geistiger Behinderung.
Mit nahezu 400 Mitarbeitenden des Gesundheitswesens, der Altenhilfe und der Jugend- und Behindertenhilfe am Standort Lehnin ist das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin einer der großen Arbeitgeber der Region.
Kontakt:
Detlef Lippold
Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin
Geschäftsbereich Kliniken
Krankenhausdirektor
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14797 Kloster Lehnin
Tel.: 03382 – 768 360
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