Diakonie auf Facebook

 

Top-News
Kirche, Diakonie und Gewerkschaften diskutieren in Berlin über menschenwürdige Arbeit Kirche, Diakonie und Gewerkschaften diskutieren in Berlin über menschenwürdige Arbeit

Kirche, Diakonie und Gewerkschaften diskutieren in Berlin über menschenwürdige Arbeit Was ist gute Arbeit? Wie kann ein neues Konzept für menschenwürdige Arbeit aussehen? Darüber diskutierten prominente Vertreterinnen und Vertreter von Kirche, Diakonie und Gewerkschaften am 12. Mai bei der Konferenz „Hauptsache Arbeit?“. mehr…

„Aktionsbündnis Tempelhofer Feld für alle“ geht an den Start „Aktionsbündnis Tempelhofer Feld für alle“ geht an den Start

„Aktionsbündnis Tempelhofer Feld für alle“ geht an den Start Die Berlinerinnen und Berliner sind am 25. Mai 2014 zum Volksentscheid über die Zukunft des Tempelhofer Feldes aufgerufen. Am 8. April ging dazu die berlinweite Kampagne des „Aktionsbündnisses Tempelhofer Feld für alle“ an den Start. mehr…

Aktionstag der Diakonie: Rettungspaket Altenpflege Aktionstag der Diakonie: Rettungspaket Altenpflege

Aktionstag der Diakonie: Rettungspaket Altenpflege Im Haus der Diakonie stehen sie bereits, die Rettungspakete Altenpflege. Zur Vorbereitung des Aktionstags am 12. Mai werden Forderungen an die Politik gesammelt. mehr…

 
Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen
Vorlesen

Lebensgefahr für Helfer in Syrien

In Krisengebieten sind Helferinnen und Helfer in ständiger Gefahr. Die Diakonie Katastrophenhilfe verweist auf die prekäre Situation in Syrien, wo Zivilisten und Helfer täglich der Gewalt ausgesetzt sind.

„Hier wird das humanitäre Völkerrecht mit Füßen getreten“, betonte Martin Kessler, der Leiter des evangelischen Hilfswerks. „Aufgrund der Gefährdung der Helfer ist es extrem schwierig, Hilfe zu leisten“, erläuterte er. Zum Tag der humanitären Hilfe am 19. August forderte er stärkeren Schutz für Zivilisten und Helfer.

Zum Abschluss der zweimonatigen Kampagne 2012 des Hilfswerks unter dem Motto „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ erinnerte Kessler daran, dass die Helfer in vielen Krisenregionen großen Gefahren ausgesetzt sind. So wurde im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia, wo ein Partner der Diakonie Katastrophenhilfe tätig ist, erst kürzlich ein Helfer bei einem Überfall getötet. Vier weitere wurden entführt.
In Somalia kamen in den vergangenen Jahren vier Mitarbeiter der Partnerorganisation des evangelischen Hilfswerks ums Leben. In Pakistan wurde vor längerer Zeit eine Helferin bei einem Bombenattentat getötet.

„Sorgen macht uns die zunehmende Gewalt im Südsudan sowie in den beiden Provinzen Nord- und Süd-Kivu im Ostkongo“, betonte Kessler. In beiden Ländern ist die Diakonie Katastrophenhilfe tätig. Kessler warnte davor, dass die Arbeit umso schwieriger wird, je schlechter die Sicherheitslage ist.

Im Juni hatte die Diakonie Katastrophenhilfe ihre diesjährige Kampagne gestartet. Im Mittelpunkt standen Flucht, Vertreibung und Dürre in der Sahelregion in Westafrika. Dort ist die Lage nach Angaben Kesslers weiter besorgniserregend. Hundertausende sind aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Mali in die Nachbarländer geflohen. Weil die letzten Ernten wegen einer schweren Dürre ausgefallen sind und zudem in Teilen eine Heuschreckenplage droht, bleibt die Lage schwierig. „Die Menschen dort brauchen unsere Solidarität“, so Kessler.

Kontakt: Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174-313 56 51, r.lang@diakonie-katastrophenhilfe.de

Spenden werden erbeten auf das
Konto 320 4800
BLZ 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Kennwort „Nothilfe Syrien“
Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V

Weitere Informationen:

SpenderInnenbetreuung - Resi Michel
Tel. 030/820 97-203
Fax 030/820 97-105
eMail: michel.r@dwbo.de

Seite: 19584