EJF-Aufsichtsrat distanziert sich von Berichterstattung in Berliner Morgenpost
Der Aufsichtsrat der EJF gemeinnützigen AG distanziert sich ausdrücklich von dem Beitrag in der Berliner Morgenpost „Guter Rat ist teuer“, erschienen am 25. Januar 2012 und weist darin geäußerte Vorwürfe gegen den Vorstandsvorsitzenden des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes, Siegfried Dreusicke, entschieden zurück.
Dazu stellt das Gremium im Einzelnen folgendes fest: Die Vergabe des Beratervertrages an den früheren brandenburgischen Innenminister Rainer Speer ist vom Aufsichtsrat befürwortet worden. Mit großer Mehrheit hat das Aufsichtsgremium sowohl den Inhalt als auch den finanziellen Umfang des Vertrages – zur Zeit 1.052,63 Euro/Monat – zustimmend zur Kenntnis genommen.
Das dritte Vorstandsmitglied der EJF gemeinnützigen AG, Prof. Dr. Burkhard Utecht, scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des diakonischen Trägers aus, um künftig wieder eine leitende Position im Hochschulbereich anzutreten. Als designierter Nachfolger des Vorstandsvorsitzenden Siegfried Dreusicke gilt schon seit längerer Zeit das Vorstandsmitglied Dr. Andreas Eckhoff. Dr. Eckhoff wird zum 1. Mai 2012 auch die Geschäftsführung des EJF e.V. übernehmen.
Möglichkeiten einer Fusion mit dem Spandauer Evangelischen Johannes-Stift hat der Vorstand der EJF gemeinnützigen AG im Auftrag des Aufsichtsrates evaluiert. Dabei handelte es sich lediglich um Sondierungsgespräche über eine künftige vertiefte Zusammenarbeit auf ähnlichen oder gleichen Tätigkeitsfeldern der sozialen Arbeit. Im Zentrum der Gespräche standen der fachliche Austausch und der Wunsch, hilfebedürftigen Menschen wie Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und Senioren in den Regionen, in denen beide Träger tätig sind, noch effizientere und adäquatere Angebote zu unterbreiten. Hierzu ist seit längerer Zeit eine gemeinsame Sitzung vom Vorstand des EJF e.V und dem Aufsichtsrat der EJF gAG (Ende Februar 2012) verabredet.
Abschließend erklärt das Aufsichtsgremium der EJF gemeinnützigen AG: Der Aufsichtsrat ist befremdet darüber, dass Informationen über interne Unternehmensangelegenheiten direkt an die Presse gelangt sind. Mit der Weitergabe dieser Informationen soll offensichtlich die wertvolle soziale Arbeit des diakonischen Trägers und dessen Vorstandes diskreditiert werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Heiko Krebs,
EJF gemeinnützige AG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 84388978


