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Diakonie formuliert Anforderungen an die Ausbildung von Langzeitarbeitslosen zu Erzieherinnen und Erziehern

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO) begrüßt die Bemühungen von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Langzeitarbeitslosen eine Ausbildung als ErzieherIn zu ermöglichen.

Auch für Langzeitarbeitslose gibt es lohnende Berufsaussichten in diesem wichtigen Berufsfeld. Das DWBO sieht in der qualifizierten Ausbildung von Langzeitarbeitslosen zu Erzieherinnen und Erziehern auch eine Möglichkeit, dem akuten Fachkräftemangel in diesem Bereich entgegen zu wirken. 

Für solch eine Ausbildung von Arbeitssuchenden formuliert das DWBO folgende Ansprüche:

  • die Ausbildung muss freiwillig und auf Wunsch des Arbeitslosen stattfinden
  • jede und jeder Langzeitarbeitslose muss vor der Ausbildung ein sechsmonatiges Vorpraktikum absolvieren, in dem die persönliche Eignung festgestellt wird
  • die Ausbildung muss im Ergebnis der ErzieherInnen-Ausbildung gleichwertig sein, d.h. sie wird in der Regel drei Jahre dauern und tätigkeitsbegleitend erfolgen müssen


Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth spricht sich für eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung der Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher und entsprechende Arbeitsbedingungen aus: „Die Menschen, die täglich mit den Kindern arbeiten, leisten eine enorm wertvolle Arbeit. Die Anforderungen steigen stetig. Es wird Zeit, diesen Beruf endlich aufzuwerten.“ Dafür muss der Diakoniedirektorin zufolge die Ausbildung qualitativ hochwertig sein und bleiben.

Freie Träger, wie die Mitglieder des DWBO, engagieren sich in zunehmendem Maße für diese Ausbildung der Erziehungsfachleute. „Dafür müssen den Schulen und den Ausbildungs-Kitas endlich ausreichende Mittel durch die Landesregierungen zur Verfügung gestellt werden“, fordert Kahl-Passoth.

Berlin, 13.07.2012

Kontakt:
Lena Högemann, Pressesprecherin
Telefon: 030 – 820 97-110
Mobil: 0173 – 603 33 22
Hoegemann.L@dwbo.de oder pressestelle-diakonie@dwbo.de

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