Blut und Blumen – die plusBlut Story
Bereits zum vierten Mal veranstalten das Asklepios Klinikum und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt eine Party unter dem Motto „Blut und Blumen“: eine Blutspendeveranstaltung der besonderen Art. Neu mit im Boot als Veranstalter: Die plusBlut GmbH.
Am Freitag, dem 23. März 2012 von 19 Uhr bis Samstag, 24. März um 1.00 Uhr steigt die Flower-Power Party im Hauptfoyer der Uckermärkischen Bühnen Schwedt.
Die Fans von guter Musik aus den 60er und 70er Jahren, die auf Schlaghosen, Plateauschuhe und Blümchenhemden stehen, kommen voll auf ihre Kosten. Damit es eine tolle Party wird, sind lustige Kostüme erwünscht.
Der Eintritt ist frei.
Blut und Blumen – ein Erfolgsmodell
Die Veranstaltung „Blut und Blumen“ erfreut sich wachsender Beliebtheit. 2011 kamen 300 Gäste, 118 von Ihnen spendeten Blut, 31 zum ersten Mal.
Für den richtigen Sound sorgt DJ Knut aus Angermünde. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Wer zum ersten Mal Blut spendet, sollte seinen Personalausweis nicht vergessen, „Wiederholungstäter“ denken bitte an ihren Blutspendepass.
Der Mehrwert für plusBlut-Spender
Wer sich für eine Blutspende bei plusBlut entscheidet, kommt in den Genuss von vielen Vorteilen:
- Es wird ein Gesundheitscheck durchgeführt, unter anderem wird dabei das Prostata-Risiko und das Osteoporose-Risiko bewertet sowie die aktuellen Blutwerte festgestellt.
- Der Spender hat die „Macht“ über die eigenen Daten: Er kann sie selbst im Internet einsehen und sie dem jeweils behandelnden Arzt zur Verfügung stellen.
- Rückmeldung zur eigenen Spende: Der Blutspender wird informiert, wer wann und warum sein Blut in seiner Region erhält.
- Im Bonus-Programm erhält der Blutspender z.B. Cafe-Gutscheine, oder mit vier Spendenpunkten eine Physiotherapieanwendung umsonst.
- Bei Gruppenspenden zum Beispiel die Unterstützung des Vereins, -z.B. Sponsoring des Vereinsfestes.
- Wir der Spender selbst Patient erhält er Vorzugstermine im Gesundheitsnetzwerk der angeschlossenen Kliniken oder Praxen.
Vom Freizeitsportler zum Blutspender – Die plusBlut-Story
Ulf Krause* ist begeisterter Freizeitsportler. Zweimal in der Woche trainiert er mit seiner Mannschaft im Fußballclub – und der steht immerhin auf einem der vorderen Tabellenplätze der Brandenburg Liga. Der gelernte Elektriker spielt in der Innenverteidigung. Er gilt als kompromisslos, geht schon mal hart zur Sache. Der 23-jährige ist gut vernetzt in seiner Heimatstadt Eberswalde – nicht zuletzt durch seine Fußballkontakte.
* (Name von der Redaktion geändert)
Ein Unfall macht Ulf Krause nachdenklich
Im vergangenen Sommer hatte Ulf’s Kumpel Alex – offensives Mittelfeld - einen schweren Motorradunfall. Mit dem Hubschrauber wurde er ins Immanuel Klinikum Bernau geflogen, Notoperation. Damals kam Ulf Krause zum ersten Mal mit dem Thema Blutspenden in Berührung. Sein Kumpel brauchte einige Konserven, um die Folgen der Operation zu überstehen. Ulf machte sich mal schlau, wo das Blut in einem solchen Fall eigentlich herkommt. Was er im Internet recherchierte, machte Ulf nachdenklich. Gerade mal 2% der Deutschen sind Blutspender. Immer wieder gibt es Engpässe – vor allem im Sommer – bedingt durch Unfälle und auch durch die Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen für Operationen Blut benötigen. Besonders kritisch wird es dann, wenn wie bei Alex die Blutgruppe „A negativ“ gebraucht wird – nur 6% der Bevölkerung hat diese Blutgruppe.
Was ist das „Plus“ bei plusBlut?
Ulf Krause denkt nicht mehr an die ganze Geschichte, als ihm ein Flyer auffällt, der bei seinem nächsten Arztbesuch im Wartezimmer liegt. „plusBlut“ steht drauf – und: „innovative Mehrwerte für Blutspender.“ Neugierig macht er sich auf den Weg zum nächsten Blutspende-Termin in Eberswalde, den er auf
Seite 4 Pressemitteilung vom 1. März 2012 plusBlut Blut und Blumen
der Homepage www.plusBlut.de gefunden hat. Das mit den „innovativen Mehrwerten“ will er doch ganz genau wissen. Und auch sein Kumpel Alex fällt ihm wieder ein. Wenn der damals die Blutkonserven nicht bekommen hätte …
Ulf Krause wird plusBlut-Spender
In der Blutspende-Station in der Rudolf-Breitscheidt-Straße in Eberswalde wird Ulf vom plusBlut Team freundlich begrüßt. „Dann wollen wir sie erst mal durchchecken“, sagt Prof. Dr. Rainer Moog, der ärztliche Leiter von plusBlut. „Ganz schön gründlich sind die hier,“ denkt Ulf Krause, denn nicht nur der Anmeldebogen wird ihm genau erklärt. Alter – über 18 Jahre - und das Mindestgewicht von 50 Kilogramm sind natürlich kein Thema. Auch der anschließende Gesundheitscheck ist ausführlich. „Die Werte kommen gleich in ihr persönliches Profil“, erläutert ihm Dr. Moog. Denn die Gesundheitswerte sind Eigentum des Spenders und die Erstellung des Profils kostet für ihn natürlich nichts. Gecheckt werden Blutdruck, der Gehalt des roten Blutfarbstoffs, die Herzfrequenz, die Körpertemperatur, der Ausschluss von Infekten und nicht zuletzt die Blutgruppe. Darauf war Ulf besonders gespannt. Tatsächlich: „A negativ“ – wie bei seinem Kumpel Alex. Damit ist Ulf natürlich ein besonders wertvoller weil seltener Spender. Und kerngesund ist der Amateurfußballer natürlich auch.
„Wie viel zapfen sie mir jetzt ab?“ ist die nächste Frage an den Transfusions-Facharzt. „Einen halben Liter“, entgegnet Dr. Moog. Ob das nicht gefährlich ist, will Ulf Krause wissen. „Überhaupt nicht, denn alle Werte sind in Ordnung und ein halber Liter ist locker verkraftbar“. Beruhigt geht der frischgebackene Blutspender in den Behandlungsraum.
Registriert beim plusBlut Gesundheitsnetzwerk
Nein, es war nicht schlimm, muss Ulf nach 45 Minuten feststellen. Er bekommt seinen Blutspendepass. Jetzt gehört er dazu. Ein gutes Gefühl. „Und ihre Registrierung beim plusBlut Gesundheitsnetzwerk gibt’s noch obendrauf“, erklärt ihm die freundliche Krankenschwester, als sie ihm den Ausweis überreicht. „Einfach im Internet einloggen – und wir erinnern sie daran, wann sie wieder Blut spenden können.“ Dass seine Daten in einem Notfall entscheidend hilfreich sein können, bekommt Ulf Krause gar nicht mehr so richtig mit. Die Bedeutung dieser Aussage wird ihm erst ein paar Wochen später klar.
Mein Blut rettet Leben
Jetzt ist der Hobbykicker registrierter Blutspender. Natürlich hat er sich im Internet eingeloggt. So ist er immer über die Blutspende-Termine auf dem Laufenden. Ob in Schwedt, Bernau, Rüdersdorf, Eberswalde oder Berlin – oder bei einem der vielen mobilen Termine überall in der Umgebung. Als er nach dem Fußball-Training in der Umkleidekabine sitzt, piepst sein Handy. Eine SMS: „Sehr geehrter Herr Krause, ihr Blut hat heute einer Patientin, die sich einer schweren Krebsoperation unterziehen musste, geholfen. Wir konnten es einsetzen, um die Patientin wieder zu stabilisieren. Sie hat die Operation gut überstanden. Auch im Namen der Patientin ein herzliches Dankeschön. Ihr plusBlut Team.“ Die Patientin lebt in der näheren Umgebung, das weiß Ulf Krause. Denn plusBlut wirbt mit dem Slogan: „Ihr Plus für die Region – Blutspende bei plusBlut.“ Das bedeutet: plusBlut wird nicht exportiert, sondern regional eingesetzt.
Ein kräftiger Schlag auf den Knöchel
Wie wertvoll es ist, plusBlut-Spender zu sein, erfährt Ulf Krause erst einige Monate später. Im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der Brandenburg Liga geht es besonders hart zur Sache. Der Mittelstürmer der gegnerischen Mannschaft grätscht den Innenverteidiger weg. Krause bekommt einen schmerzhaften Schlag auf den linken Knöchel. 10 Minuten sind noch zu spielen. Er beißt die Zähne zusammen und hält durch. Nach dem Spiel muss er sofort zum Orthopäden. Aber zu welchem? Ulf Krause denkt an das Gesundheitsnetzwerk von plusBlut. „Wir vermitteln ihnen sofort einen Termin in der Orthopädie des Immanuel Klinikums Bernau“, ist die Auskunft von plusBlut. „Oberarzt Dr. Thomas kann ihre Daten sofort bei uns abrufen, wenn sie damit einverstanden sind.“
Die ganze Mannschaft wird plusBlut-Spender
Und ob Ulf Krause damit einverstanden ist. Schließlich hatte er sich selbst davon überzeugt, wie gut und sicher seine Werte bei plusBlut untergebracht sind – er selbst kann sie ja im Internet als Erster einsehen. Dr. Thomas und sein Team in der Immanuel Klinik Bernau machen einen exzellenten Job. Schon bald kann der Stammspieler wieder im Verein mittrainieren. Begeistert erzählt er seinen Vereinskameraden von seinen Erfahrungen mit plusBlut. „Was haltet Ihr davon, wenn wir da als Mannschaft mitmachen würden? Am 23. März ist ab 19 Uhr die Blutspende-Party ‚Blut und Blumen‘ in den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt.“ Der Torwart ist als Erster dabei, kann aber erst ab 22 Uhr. „Ich hab noch ein Date vorher“, sagt er augenzwinkernd. „Macht nichts, die Party geht bis ein Uhr Nachts“, weiß Ulf. Schließlich ist die ganze Mannschaft dabei. Das Konzept von plusBlut überzeugt eben.
Ihre Ansprechpartnerin:
Anja Kopperschmidt
Telefon: 03338-694265
Mail: a.kopperschmidt@plusblut.de
Basisinformationen: Die plusBlut GmbH unter dem Dach der Immanuel Diakonie bietet innovative Mehrwerte für Blutspender der Gesundheitsregion Brandenburg-Berlin an. Der Firmensitz ist Hennigsdorf, das Arbeitsgebiet die Region Brandenburg-Berlin. Der neue Blutspendedienst ermöglicht Spendern und Empfängern einen ganz persönlichen Mehrwert: Gesundheitsvorsorgeinformationen und spezielle Gesundheitsdienstleistungen.
Zu den Orten, an denen nach der plusBlut-Methode Blut gespendet werden kann, gehören Schwedt, Hennigsdorf, Bernau, Rüdersdorf und Berlin-Wannsee. Die plusBlut GmbH ist auch in der Region unterwegs und bietet eine Vielzahl mobiler Spende-Termine an. Jede Gesundheitsregion, jedes Unternehmen und jede Spenderin, sowie jeder Spender kann Teil des Netzwerkes werden.
Die plusBlut GmbH bietet ein umfassendes regionales Gesundheitsnetzwerk an. Dazu gehören Kliniken, niedergelassene Ärzte, Vorsorge- und Therapieeinrichtungen. Das Blut selbst wird nicht exportiert, sondern ist immer ausschließlich für die Region bestimmt.
Weitere Informationen: www.plusblut.de


