Diakonie auf Facebook

Top-News
Schon über 200 Pflegerinnen und Pfleger sagen der AOK Nordost: #Esreicht Schon über 200 Pflegerinnen und Pfleger sagen der AOK Nordost: #Esreicht

Schon über 200 Pflegerinnen und Pfleger sagen der AOK Nordost: #Esreicht Die Berliner Wohlfahrtsverbände haben im Rahmen ihrer Aktion „AOK Nordost knallhart gegen Pflege“ die ersten Meinungen an die in der Kritik stehende Krankenkasse übergeben. Nach einer Woche haben bereits über 200 Nutzerinnen und Nutzer – viele von ihnen arbeiten in der Pflege – auf www.knallhart-gegen-pflege.de dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Nordost Frank Michalak ihre Meinung gesagt. mehr…

Arbeitshilfe zum Diakoniesonntag: "Demokratie gewinnt! Ein Auftrag für Kirche und Diakonie" Arbeitshilfe zum Diakoniesonntag: "Demokratie gewinnt! Ein Auftrag für Kirche und Diakonie"

Arbeitshilfe zum Diakoniesonntag: "Demokratie gewinnt! Ein Auftrag für Kirche und Diakonie" Das Motto der diesjährigen Arbeitshilfe zum Diakoniesonntag greift unter anderem die Landtagswahl in Brandenburg auf, die 2014 in den Diakoniemonat September fällt. Mit den vorgelegten Bausteinen kann ein Themengottesdienst gestaltet werden. mehr…

Veranstaltung zu 25 Jahre Mauerfall Veranstaltung zu 25 Jahre Mauerfall

Veranstaltung zu 25 Jahre Mauerfall 5.000 Ballonpaten aus Gemeinden, evangelischen Schulen und Projekten und Einrichtungen der Diakonie für den 9. November 2014 von 16.00 bis 20.00 Uhr gesucht. mehr…

 
 
Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen
Vorlesen

Pressemitteilungen der Treberhilfe gGmbH (chronologisch)

Stellungnahme von Jens Fischer zur Begründung seiner Freistellung, Beurlaubung und des Ausspruchs eines Hausverbots durch den Aufsichtsrat der Treberhilfe Berlin gGmbH: Die Treberhilfe Berlin gGmbH hat in einer Pressemitteilung vom 8.4.2010 zu dem vom Aufsichtsrat erzwungenen Ruhen meiner Geschäftsführertätigkeit folgende Behauptungen aufgestellt:

Pressemitteilung vom 8. April 2010

Die Treberhilfe Berlin gGmbH hat in einer Pressemitteilung vom 8.4.2010 zu dem vom Aufsichtsrat erzwungenen Ruhen meiner Geschäftsführertätigkeit folgende Behauptungen aufgestellt:

Meine Freistellung, Beurlaubung und das Hausverbot sei aufgrund „möglicher betriebsgefährdender Versäumnisse“ erfolgt.
Es bestünde der Verdacht, dass „die Arbeitsplätze und die engagierte Aufbau- und Sozialarbeit der Mitarbeiter in Brandenburg gefährdet wurden“.
Dazu könnte ich dafür gesorgt haben, „dass keine Gelder von der Berliner Treberhilfe an das 100%-ige Tochterunternehmen in Brandenburg weitergeleitet wurden“.

Durch diese Äußerungen wird der Eindruck hervorgerufen, ich hätte als Geschäftsführer der Treberhilfe Berlin gGmbH meine Amtsgeschäfte nicht ordnungsgemäß geführt. Dem trete ich nachdrücklich wie folgt entgegen:

Soweit mir vorgehalten wird, betriebsgefährdende Versäumnisse begangen zu haben, handelt es sich dabei um eine pauschale Behauptung ohne konkrete Sachverhalte. Darauf lässt sich nichts erwidern.

Was die Behauptung angeht, ich hätte keine Gelder an das Tochterunternehmen Treberhilfe Brandenburg weitergeleitet, stelle ich fest, dass mir keine vertragliche oder gesetzliche Grundlage bekannt war oder ist, durch die Mittel der Treberhilfe Berlin an das Tochterunternehmen weiterzuleiten gewesen wären. Darüber hinaus befindet sich die Treberhilfe Berlin gGmbH selbst in so angespannter Liquiditätslage, dass eine Alimentation der Tochtergesellschaft zu einer Schwächung der Treberhilfe Berlin geführt hätte, die die Gefahr einer Insolvenz bei der Muttergesellschaft verstärkt hätte.

Zutreffend ist jedoch, dass ich die Gesellschafter Jäger und Lobbedey durch Schreiben vom 24.3.2010 darüber in Kenntnis gesetzt habe, dass das Tochterunternehmen nach meiner Einschätzung aktuell aufgrund bestehender Zahlungsverpflichtungen, auf die ich keinen Einfluss ausüben konnte, bereits zahlungsunfähig sei und dass auch eine bilanzielle Überschuldung in absehbarer Zeit bevorstehe.

Des weiteren habe ich die Gesellschafter darauf hingewiesen, dass eine Kapitalerhöhung bei der Tochtergesellschaft aus den gesichert zur Verfügung stehenden Mitteln der Treberhilfe Berlin gGmbH wegen deren eigener prekären Finanzlage ausgeschlossen sei. Die von mir angekündigte Beauftragung eines externen Insolvenzstatus für die Treberhilfe Berlin wurde mir nach meiner Erinnerung von den Gesellschaftern untersagt.

Kontakt: Jens Fischer, Tel.: 030 -78898912
_________________________________________________________

12. April 2010

2. Offener Brief der Mitarbeiter der Treberhilfe hier als PDF-Datei zum Herunterladen. http://www.diakonie-portal.de/presse/zum-herunterladen/Treberhilfe_2offener_Brief.pdf/view

_________________________________________________________
Pressemitteilung vom 7. April 2010

Diakonisches Werk zur Beurlaubung von Jens Fischer als Geschäftsführer der Treberhilfe gGmbH

Aus dem Diakonischen Werk nicht bekannten Gründen, wurde Jens Fischer, der die Geschäftsführung der Treberhilfe gGmbH seit dem 1. März 2010 übernommen hatte, mit sofortiger Wirkung beurlaubt und hat Hausverbot erhalten. Aus Sicht des Werkes war Jens Fischer der richtige Mann, der innerhalb kürzester Zeit das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Geschäftspartner der Treberhilfe gewonnen hatte. Mit seinem geradlinigen Kurs der Transparenz ist es ihm gelungen einen Teil der verlorengegangenen Integrität der Treberhilfe wieder herzustellen.

Offensichtlich teilen die Gesellschafter der Treberhilfe diese Einschätzung nicht. Durch dieses Vorgehen wird der bestehende Eindruck der Öffentlichkeit erneut bestätigt, dass die Gesellschafter keine Veränderungen der kritisierten Strukturen der Organisation zulassen wollen.

Das Diakonische Werk dankt Jens Fischer ausdrücklich für sein Engagement und positives Wirken in der Treberhilfe gGmbH.

____________________________________________

Freitag, 12. März 2010

19:45 Uhr: Harald Ehlert legt sein Amt als Geschäftsführer der Treberhilfe nieder!

Die Diakonie begrüßt die Entscheidung von Harald Ehlert sein Amt als Geschäftsführer der Treberhilfe gGmbH niederzulegen. Damit ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Dass weitere Schritte dem folgen müssen, ist unerlässlich, so die Rückübertragung der Gesellschafteranteile an den Verein der Treberhilfe und die Sicherung einer effektiven Kontrolle des Vereinsvorstandes durch eine aktive Mitgliedschaft. Es muss weiterhin daran gearbeitet werden, die Betreuung der Klienten sicher zu stellen und alle Arbeitsplätze zu erhalten. 
_____________________________________________

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Treberhilfe gGmbH schreiben einen offenen Brief an Harald Ehlert

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich heute mit einem offenen Brief an Harald Ehlert gewendet. In dem Brief distanzieren sie sich mit aller Deutlichkeit von ihm als Geschäftsführer und appelieren an ihn, seine Ämter mit sofortiger Wirkung niederzulegen. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben derzeit den Brief unterzeichnet.

Hier finden Sie den Brief als PDF-Datei zum Herunterladen.

____________________________________________________

Dr. Heidi Knake-Werner (Die Linke) legt ihr Amt im Aufsichtsrat der Treberhilfe gGmbH nieder

In einer Mitarbeiterversammlung der Treberhilfe gGmbH, die in den Räumen des Diakonischen Werkes in Berlin-Steglitz stattfand, hat heute Vormittag die frühere Berliner Sozialsenatorin bekannt gegeben, dass sie ihr Amt im Aufsichtsrat der Treberhilfe niederlegt. Nachdem am gestrigen Abend Thomas Dane, Vorstand des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., als Aufsichtsratsvorsitzender von seinem Amt enthoben wurde, sagte Knake-Werner, gäbe es keinen Anlass mehr, weiter im Aufsichtsrat der Treberhilfe gGmbH ehrenamtlich tätig zu sein. In der jetzigen Konstellation des noch bestehenden Aufsichtsrates, mit Carsten Lobbedey und Christian Jäger, sehe sie keine weitere Möglichkeit mehr, entscheidende Schritte zur Aufklärung und Transparenz der Treberhilfe beizutragen. Aber das würde nichts an ihrer Entscheidung ändern, sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Betreuten und den Erhalt der Treberhilfe mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln einzusetzen. 

Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. leitet Mitgliedsausschlussverfahren gegen die Treberhilfe ein

Am heutigen Tag wurde durch den Diakonischen Rat das Ausschlussverfahren gegen die Treberhilfe gGmbH Berlin und Treberhilfe gGmbH Brandenburg eingeleitet. Ungeachtet des nun laufenden Ausschlussverfahrens stellt sich das Diakonische Werk hinter die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Treberhilfe und setzt sich für den Erhalt des Treberhilfeverbundes ein. 

Die Dienste und Einrichtungen der Treberhilfe leisten eine gute Arbeit mit hochmotivierten Mitarbeitern, über 3.000 Klienten werden hier betreut und begleitet, dass gilt es zu erhalten. Das Diakonische Werk, so Thomas Dane, werde die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht im Stich lassen und wenn es erforderlich sei auch über die nächsten Monate hinweg begleiten, bis eine tragfähige Lösung gefunden sei, die dieses gewährleistet.   
_________________________________________________________
Mittwoch, 11. März 2010, 18.30 Uhr

Aufsichtsratsvorsitzender von Gesellschaftern der Treberhilfe entlassen

Nicht ganz überraschend wurde vor ca. 45 Minuten mittels eines Schreibens der Aufsichtsratvorsitzende der Treberhilfe gGmbH, Thomas Dane, Vorstand des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses von seinem Amt abberufen. Die Gesellschafter, Carsten Lobbedey und Christian Jäger, als Vertreter für den Treberhilfe e.V. und Harald Ehlert, als Gesellschafter, haben Thomas Dane mit gleichem Schreiben ebenfalls ein Hausverbot erteilt.

_____________________________________________________
Mittwoch, 11. März 2010  - Pressehintergrundgespräch

Aktuelle Stellungnahme von Thomas Dane, Vorstand Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. und Dr. Heidi Knake-Werner als Mitglieder des Aufsichtsrates der Treberhilfe gGmbH.

Thomas Dane: Hiermit teile ich Ihnen zunächst mit, dass Frau Dr. Knake-Werner und ich dieses Pressegespräch als Mitglieder des Aufsichtsrates der Treberhilfe gGmbH durchführen. Im Aufsichtsrat ist jedoch vereinbart, dass Äußerungen gegenüber der Presse vorab abgestimmt werden und nur bei einstimmiger Beschlusslage erfolgen. Die anderen beiden Aufsichtsratsmitglieder Jäger und Lobbedey haben sich heute morgen das Votum des Geschäftsführers Ehlert zu Eigen gemacht, die Presse nicht zu informieren.

Frau Dr. Knake-Werner und meine Person sehen uns trotzdem in der Verpflichtung, die Presse zu informieren. Des Weiteren haben die Gesellschafter dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz heute morgen den Auftrag entzogen, die Pressearbeit für die Treberhilfe zu übernehmen.

Eigentlich wollten wir in diesem Gespräch die Arbeitsbedingungen bei der Treberhilfe gGmbH erläutern. Dazu hatte sich ein Prokurist bereit erklärt. Diesem Prokuristen ist es aber seitens der Gesellschafter untersagt worden, an dem Gespräch heute teilzunehmen. Insofern sind wir zu diesem Punkt heute nicht auskunftsfähig.
Der Aufsichtsrat der gemeinnützigen Treberhilfe gGmbH hat sich am 26.02.2010 konstituiert und in seiner ersten Sitzung am gleichen Tag eine Prüfung aller Vorhaltungen in Auftrag gegeben, die im Zusammenhang mit dem Maserati-Dienstfahrzeug in der Öffentlichkeit erhoben worden sind.
Ein erstes Zwischenergebnis der Prüfung liegt jetzt vor. Die Prüfung hat auf den ersten Blick ergeben, dass mehrere Sachverhalte nicht nachvollziehbar sind. Von der Geschäftsführung konnten diese nicht aufgeklärt werden. Es gibt daher Bedarf an weiteren Prüfungen zu den steuerlichen Status der Gesellschaft gefährdenden Sachverhalten und möglichen Pflichtverletzungen. Noch ist keine Transparenz hergestellt. Datenschutzrechte hindern uns daran, an dieser Stelle Details darzulegen.
Die beiden hier nicht anwesenden Mitglieder des Aufsichtsrates haben die beiden hier anwesenden Mitglieder des Aufsichtsrates heute morgen aufgefordert, den Prüfauftrag zurückzunehmen und anderweitig zu vergeben. Wir haben uns geweigert, weil hier gute Arbeit geleistet wird und wir die Vergabe des Prüfauftrages nicht von den Ergebnissen abhängig machen wollen.

Voraussetzung für die Aufklärung der angesprochenen Sachverhalte war und ist die Einsetzung des erzwungenen Aufsichtsrates, der hier von seinem Auskunftsrecht Gebrauch macht.
Bisher lag die Aufsicht über die Geschäftsführung der Treberhilfe beim Vorstand des gemeinnützigen Vereins. Der gemeinnützige Verein hat wenige aktive Mitglieder. Dadurch war offensichtlich die Kontrolle eingeschränkt. Der Aufsichtsrat würde eigentlich die Kontrolle durch den Vereinsvorstand ersetzen. Doch auch nach der geänderten Satzung bedürfen Entscheidungen des Aufsichtsrates zu so wesentlichen Punkten wie der Bestellung des Geschäftsführers der Zustimmung der Gesellschafterversammlung der gGmbH und damit des Vereinsvorstandes.

Der gemeinnützige Verein als Gesellschafter, vertreten durch den Vereinsvorstand, hatte Kenntnis von den Sachverhalten, die nun der Prüfung bedürfen.

Mitglieder des Aufsichtsrates haben auf der Basis des Zwischenberichtes der Prüfung am Montagabend die Abberufung des Geschäftsführers Hans-Harald Ehlert verlangt. Ferner ist das Rechtsgeschäft der Abtretung der Geschäftsanteile von Herrn Ehlert an den Verein wegen Zustimmungserfordernissen der finanzierenden Banken noch nicht rechtswirksam. Die Zwischenergebnisse der Prüfung haben Mitglieder des Aufsichtsrates am Montagabend veranlasst, den gemeinnützigen Verein aufzufordern, die Geschäftsanteile nun einzuziehen.
Der gemeinnützige Verein Treberhilfe e.V. ist Eigentümer der Treberhilfe gGmbH. Daran kommt man nicht vorbei. Der Verein ist bei der Verwendung dieses Eigentums dem Gemeinwohl verpflichtet. Dies bedarf jedoch einer ganz anderen Absicherung in den Statuten dieses gemeinnützigen Vereins. Aus Sicht von Mitgliedern des Aufsichtsrates ist Herr Ehlert auch als Angestellter der Treberhilfe gGmbH und als Geschäftsführer des Treberhilfe e.V. nicht mehr tragbar, weil das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass vielleicht noch heute die Gesellschafter der Treberhilfe gGmbH den neuen Geschäftsführer Jens Fischer und die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Heidi Knake-Werner und Thomas Dane abberufen. Damit würde wahrscheinlich erreicht, dass die in Auftrag gegebene Prüfung nicht in der bisherigen Weise fortgeführt werden kann.

Es ist jedoch sowohl Anliegen der betreffenden Mitglieder des Aufsichtsrates als auch des Diakonischen Werkes als auch des Berliner Senats die gute Arbeit der Treberhilfe zu erhalten, die Betreuung der Klienten zu sichern und die damit verbundenen 280 Arbeitsplätze zu erhalten. Hans-Harald Ehlert und der Vorstand des Vereins riskieren durch ihr bisheriges Handeln und ihre Haltung kaltblütig die Betreuung der Klienten und die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden. Denn mit Herrn Ehlert wird nach meiner persönlichen Einschätzung die Treberhilfe gGmbH auf Dauer von Dienststellen des Landes Berlin keine Aufträge mehr erhalten können. Dies ist die Überzeugung von Mitgliedern des Aufsichtsrates. Und zwingende Folge wäre die Insolvenz der Treberhilfe gGmbH.
Die hier anwesenden Mitglieder des Aufsichtsrates werden sich jedoch früher oder später durchsetzen, spätestens dann, wenn der Senat die Zusammenarbeit mit der Treberhilfe gGmbH aufkündigt. Dies ist jedoch nicht unser Ziel. Wir appellieren deshalb an Herrn Ehlert, sich sofort vollständig aus der Treberhilfe zurückzuziehen und an den Vorstand des Vereins, insbesondere die Herren Jäger und Lobbedey, dies durchzusetzen.

_______________________________________________________

Montag, 8. März 2010

Informationen zu Arbeitsbedingungen

1. Bezahlung der Mitarbeiter in der Treberhilfe Berlin gGmbH

Der Erfolg der Treberhilfe Berlin ist auch ein Erfolg guter Bezahlung. Ein Sozialarbeiter im Sozialdienst der Treberhilfe Berlin erhielt in 2009 einen durchschnittlichen Bruttoverdienst von 2.570 Euro bei einer Regelarbeitszeit von 39 Wochenstunden. Das Einstiegsgehalt bei Vollbeschäftigung beträgt 2.300 Euro. Mit dem Bewährungsaufstieg erhalten die Mitarbeiter zusätzlich 200 Euro monatlich. Darüber hinaus erhöht sich alle 4 Jahre das Entgelt um 4%. Nach Abschluss der Betriebsvereinbarung erfolgte die Erhöhung erstmalig regelhaft in 2006. Weitere Erhöhungen des Gehaltes sind möglich durch z.B. die Teilnahme an innerbetrieblichen Fortbildungen/Weiterbildungen (23 x 4 Stunden) oder mit dem Abschluss einer Sonderqualifikation. Hier erhält der Mitarbeiter dauerhaft 100 Euro mehr. In 2009 waren durchschnittlich ausschließlich 4,5 % der Beschäftigten mit einer Regelarbeitszeit von 50% beschäftigt.

2. Mitarbeitervertretung

Nach der Gründung der Treberhilfe Berlin gGmbH im Januar 2006 wurde durch die Geschäftsführung die Einführung einer Mitarbeitervertretung initiiert. In der Personalversammlung am 22.02.2006 wurden die Mitglieder der „Arbeitsgruppe betriebliche Mitbestimmung“ gewählt. Die Mitglieder waren Sozialarbeiter und Verwaltungsangestellte. Die Arbeitsgruppe war mit der Bildung einer Mitarbeitervertretung befasst, jedoch stellte die Arbeitsgruppe aufgrund von mangelndem Interesse auf Seiten der Mitarbeiterschaft die Tätigkeit ein.

_______________________________________________________

Mittwoch, 3. März 2010

„Volle Anstellung mit voller Bezahlung gab es nur, wenn die Mitarbeiter vorher genug Fälle für das sog. betreute Einzelwohnen gefunden und von einem Bezirk per Bescheid finanziert bekommen haben (nennt sich im Amtsdeutsch: Befürwortung)." Zitat: Presseerklärung Heilmann/Hoffmann: CDU – Finanzierung von freien Trägern ohne wirksame Kontrolle.

Zunehmend wird die Treberhilfe gGmbH mit Vorhaltungen bezüglich der dort bestehenden Arbeitsbedingungen konfrontiert. Dazu möchte die Treberhilfe wie folgt informieren:

1. Eine belegungsabhängig gesteuerte Arbeitszeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der sozialen Wirtschaft ist eine gängige Praxis, um auf Belegungsschwankungen umgehend reagieren zu können. Dabei handelt es sich um eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

2. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Treberhilfe erhalten den gesetzlich geregelten Urlaubsanspruch von 20 Tagen bei einer 5-Tage-Woche.
________________________________________________________

Dienstag, 2. März 2010

Am gestrigen Tag erfolgte die Übergabe der Geschäfte von Harald Ehlert an den zweiten Geschäftsführer Jens Fischer. Ehlert hatte bereits seit vergangenem Donnerstag seine Geschäftsführertätigkeit ruhen lassen. Jens Fischer, der früher als Leiter des Politischen Büros des Altkanzlers Helmut Schmidt und als Unternehmer in Brandenburg tätig war, ist ab sofort im Amt. Der Eintrag von Jens Fischer als zweiter Geschäftsführer ins Handelsregister soll am heutigen Tag erfolgen. Es wurde ebenfalls durch den Aufsichtsrat ein Prüfauftrag an einen externen Dritten erteilt, der auf derartige Fälle spezialisiert ist. Die Prüfung hat bereits begonnen.

Des Weiteren wird festgestellt:

Entgegen diverser Verlautbarungen ist Eigentümerin der Immobilien, die der Treberhilfe zuzuordnen sind, die Treberhilfe gGmbH.

Für den 1. Bauabschnitt des Projektes auf dem ehemaligen Gelände der Schwielowsee-Grundschule in Berlin-Schöneberg bestehen Verträge. Die Errichtung einer Obdachlosenunterkunft ist bisher vertraglich nicht vereinbart und wird im Rahmen des 1. Bauabschnittes nicht erfolgen.
________________________________________________________
Freitag, 26. Februar 2010

Heute hat die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates der Treberhilfe gGmbH stattgefunden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind:

Carsten Lobbedey, Vorstand des Treberhilfe e.V.
Christian Jäger, Vorstand des Treberhilfe e.V.
Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin a.D.

Thomas Dane, Vorstand Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. wurde zum Aufsichtsratsvorsitzenden bestellt.

Es wurden umfassende externe Prüfaufträge erteilt und Jens Fischer, auf Vorschlag des Diakonischen Werkes, zum zweiten Geschäftsführer bestellt.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass:

Harald Ehlert seine Gesellschafteranteile abgetreten hat. Dafür erhält er den Betrag zurück, den er persönlich eingezahlt hat: 15.500 Euro.

Dies ist bereits gestern notariell beurkundet worden.

Alle erforderlichen Maßnahmen sind nun eingeleitet. Nach Vorliegen der Ergebnisse, voraussichtlich Ende des kommenden Monats, wird der Aufsichtsrat die Öffentlichkeit unterrichten.

_________________________________________________________

Donnerstag, 25. Februar 2010

Heute fand im Haus der Diakonie ein gemeinsames Gespräch zwischen der Treberhilfe gGmbH, vertreten durch die Gesellschafter, dem Vorstand der Diakonie und dem Staatssekretär Rainer Maria Fritsch (Die Linke) statt.
Im Gespräch einigte man sich auf die folgende Vorgehensweise:

1. Harald Ehlert tritt aus eigenem Antrieb seine Geschäftsanteile an der Treberhilfe gGmbH an den Verein der Treberhilfe ab. Dieser wird die Anteile wiederum zur treuhänderischen Verwahrung an Thomas Dane, Vorstand des Diakonischen des Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, abtreten.
2. Zur Klärung aller Vorwürfe gegen die Geschäftsführung der Treberhilfe gGmbH, bittet Harald Ehlert, um die Einsetzung eines zweiten Geschäftsführers. Harald Ehlert lässt bis zur Klärung seine Geschäftsführertätigkeit ruhen.
3. Diese Absprachen werden noch am heutigen Tage notariell beglaubigt.
 
Staatssekretär Rainer Fritsch äußerte sich zuversichtlich zum Abschluss des Gespräches: “Ich bin sicher, dass das eine sehr gute Lösung darstellt und damit die zurzeit bestehende öffentliche Diskussion an der Unternehmensführung und Integrität der Geschäftsführung der Treberhilfe gGmbH konstruktiv bearbeitet wird. Das Ziel aller Beteiligten ist die größtmögliche Transparenz, die Sicherung der Betreuung für viele hilfsbedürftige Menschen und die Sicherung von 280 Arbeitsplätzen. So wird sich das Vertrauen in die Treberhilfe wieder herstellen lassen.“

Seite: 1827