KAUTZ unterstützt Volksbegehren "Unser Wasser"
Der Kirchliche Arbeitskreis Umwelt in Teltow-Zehlendorf (KAUTZ) ruft dazu auf, dem Volksbegehren zur Offenlegung der Privatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben zuzustimmen.
Die Arbeitsgruppe der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf folgt damit einer Bitte des Umweltbeauftragten der Evangelischen Landeskirche Pfarrer Reinhard Dalchow, der in Absprache mit dem Generalsuperintendenten des Sprengels Berlin Ralf Meister dazu aufgerufen hat, die Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative „Berliner Wassertisch“ zu unterstützen.
Die Berliner Wasserbetriebe wurden 1999 zu 49,9 Prozent an RWE und Vivendi, heute Veolia Wasser, verkauft. Über den Inhalt des Vertrages wurde zwischen den Vertragsparteien seinerzeit „absolutes Stillschweigen“ vereinbart. Bekannt wurde, dass der erst 2029 auslaufende Vertrag den privaten Anteilseignern eine jährliche Rendite von 8 Prozent sichert. Der Wasserpreis ist seitdem in Berlin deutlich gestiegen. Unter den deutschen Millionenstädten hat Berlin die höchsten Wasserpreise. Ziel des Volksbegehrens ist es, die Geheimverträge einer öffentlichen, unabhängigen und kritischen Überprüfung zuzuführen.
Das Volksbegehren endet am 27. Oktober. Bis dahin müssen mindestens zirka 172 000 gültige Unterschriften abgeben worden sein, um einen Volksentscheid herbeizuführen.
Der KAUTZ hat das beiliegende Infoblatt mit der offiziellen Unterschriftsliste erstellt. Darin finden Interessierte auch Hinweise, was beim Unterschreiben beachtet werden muss und wo die Unterschriftslisten eingereicht werden können.
Kontakt:
Frank Steger
Kirchlicher Arbeitskreis Umwelt in Teltow-Zehlendorf
Kirchstraße 4, 14163 Berlin, Tel. (0 30) 8 01 40 61


