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Herzlichen Glückwunsch! Das Diakonische Werk gratuliert Frank Zander zum Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Das Diakonische Werk gratuliert Frank Zander zum Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch! Das Diakonische Werk gratuliert Frank Zander zum Geburtstag. Der Berliner Musiker und Entertainer feiert heute (4. Februar) seinen 70. Geburtstag. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gratuliert ihm herzlich und wünscht Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg. Frank Zander engagiert sich seit Jahrzehnten für die Obdachlosen in der Hauptstadt. mehr…

Einladung zur Ausstellungseröffnung "Andere Augen" im Haus der Diakonie am 15.02.2012 Einladung zur Ausstellungseröffnung "Andere Augen" im Haus der Diakonie am 15.02.2012

Einladung zur Ausstellungseröffnung "Andere Augen" im Haus der Diakonie am 15.02.2012 Die Wanderausstellung «Andere Augen - eine Ausstellung über das Sehen» macht im kommenden Februar und März Station im Haus der Diakonie, Paulsenstraße 55/56, in Berlin-Steglitz. Am 15. Februar um 12.00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet, Sie sind herzlich eingeladen. mehr…

Berliner Stadtmission bittet um Unterstützung für die Kältehilfe - Zahl der wohnungslosen Gäste steigt Berliner Stadtmission bittet um Unterstützung für die Kältehilfe - Zahl der wohnungslosen Gäste steigt

Berliner Stadtmission bittet um Unterstützung für die Kältehilfe - Zahl der wohnungslosen Gäste steigt Die Berliner Stadtmission bittet angesichts stark anwachsender Zahlen von obdachlosen Gästen um Unterstützung für die Kältehilfe. mehr…

 
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Zum Höhepunkt des Karnevals: Tanzcafé im Diakoniezentrum Heiligensee Zum Höhepunkt des Karnevals: Tanzcafé im Diakoniezentrum Heiligensee

Zum Höhepunkt des Karnevals: Tanzcafé im Diakoniezentrum Heiligensee Ausgelassene Karnevalsstimmung verspricht das nächste „Tanzcafé“, zu dem die Tagespflege Bärensprung für Sonnabend, 18. Februar, von 15.00 bis 17.00 Uhr in den Saal des Diakoniezentrums Heiligensee einlädt. mehr…

Netzwerk Gesunde Kinder wächst - 13. Patenstammtisch Netzwerk Gesunde Kinder wächst - 13. Patenstammtisch

Netzwerk Gesunde Kinder wächst - 13. Patenstammtisch Nun schon zum dreizehnten Mal fand beim Netzwerk „Gesunde Kinder“ in Guben ein Patenstammtisch statt. Paten aus allen fünf Ausbildungsstaffeln trafen sich zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zu einem kleinen Jahresrückblick 2011. mehr…

Hilfe für Kinder mit schwerkranken Angehörigen Hilfe für Kinder mit schwerkranken Angehörigen

Hilfe für Kinder mit schwerkranken Angehörigen Kinder und Jugendliche, in deren Familie ein nahestehender Mensch schwer erkrankt ist, lädt der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam ab 21. Februar 2012 in seine „Schmetterlingsgruppe“ ein. Die Gruppe trifft sich künftig immer dienstags im zwei-Wochen-Rhythmus. mehr…

Am 7. Februar wird die Evangelische KiTa im Evangelischen Seniorenzentrum "Lindenstraße" eingeweiht Am 7. Februar wird die Evangelische KiTa im Evangelischen Seniorenzentrum "Lindenstraße" eingeweiht

Am 7. Februar wird die Evangelische KiTa im Evangelischen Seniorenzentrum "Lindenstraße" eingeweiht Wo heute Kinder spielen, tollen, toben und lernen, war einmal die Wäscherei des Evangelischen Seniorenzentrums "Lindenstraße". Der Landesausschuss für Innere Mission, zu dem das Haus gehört, hatte in Falkensee eine moderne Hygienewäscherei gebaut und so wurde der Raum frei. mehr…

Mehr als nur klassische Musik - Festival junger Musiker im Evangelischen Gymnasium Hermannswerder Mehr als nur klassische Musik - Festival junger Musiker im Evangelischen Gymnasium Hermannswerder

Mehr als nur klassische Musik - Festival junger Musiker im Evangelischen Gymnasium Hermannswerder Mehr als 40 Schülerinnen und Schüler am Evangelischen Gymnasium Hermannswerder präsentieren sich am 9. Februar 2012 einem anspruchsvollen Publikum. Dabei sprengt das abwechslungsreiche und vielfältige Programm in diesem Jahr den Rahmen des traditionellen „Kammermusikabends“. mehr…

Ev. Grunewaldgemeinde: Veranstaltungshinweise bis April 2012 Ev. Grunewaldgemeinde: Veranstaltungshinweise bis April 2012

Ev. Grunewaldgemeinde: Veranstaltungshinweise bis April 2012 Die Grunewaldgemeinde weist auf interessante Veranstaltungen in den Monaten März und April 2012 hin. Das vollständige Programm finden Sie hier. mehr…

Das stolze Ergebnis der Spendenkampagne „Sprachkurse für Flüchtlinge“ in 2011 Das stolze Ergebnis der Spendenkampagne „Sprachkurse für Flüchtlinge“ in 2011

Das stolze Ergebnis der Spendenkampagne „Sprachkurse für Flüchtlinge“ in 2011 Zusammen mit der Ausländerseelsorgerin des evangelischen Kirchenkreises Potsdam hat der Beratungsfachdienst für MigrantInnen Ende 2010 eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, die Flüchtlinge unterstützen soll, die deutsche Sprache erlernen zu können. mehr…

wichern: Angebote für Trauernde wichern: Angebote für Trauernde

wichern: Angebote für Trauernde Seit 2008 bietet die Wichern Diakonie im »Trauercafé« Trauernden Begleitung für ein Jahr an. Entstanden ist diese Idee in Folge der jahrelangen Arbeit im Hospiz „Regine-Hildebrandt-Haus“ und des ehrenamtlichen Hospizdienstes im häuslichen Umfeld und im Hospiz. mehr…

Gefahren auf dem Eis - Johanniter geben Tipps für den Notfall Gefahren auf dem Eis - Johanniter geben Tipps für den Notfall

Gefahren auf dem Eis - Johanniter geben Tipps für den Notfall Die frostigen Temperaturen haben viele Seen und Gewässer in eine geschlossene Eisfläche verwandelt. Doch die weiße Winteridylle ist manchmal trügerisch, denn die Eisdecken sind oft nicht tragfähig. Immer wieder kommt es zu Unfällen, weshalb empfohlen wird, Flächen erst ab einer Eisdicke von 20 Zentimetern und nie alleine zu betreten. mehr…

Jugendinformations- und Medienzentrum der JUH e.V. fragt Schüler: Wer bin ich? Jugendinformations- und Medienzentrum der JUH e.V. fragt Schüler: Wer bin ich?

Jugendinformations- und Medienzentrum der JUH e.V. fragt Schüler: Wer bin ich? Mit dieser Frage zur eigenen Identität begann am 25. Januar 2012 ein ganzer Projekttag in der Gutsschule Blossin. mehr…

 
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Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge: Zentrum mit Alleinstellungsmerkmal

Das Team des Behandlungszentrums mit Chefarzt Prof. Dr. Albert Diefenbacher (Mitte) und seinem Leiter Oberarzt Dr. Christoph Schade (vorn links)

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Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge: Zentrum mit Alleinstellungsmerkmal

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Am Freitag, den 3.9.2010 feierte das Berliner Behandlungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung sein zehnjähriges Bestehen. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher bestätigte die Vorreiterrolle, die das Zentrum in Berlin und darüber hinaus übernommen hätte.

Menschen mit geistiger Behinderung leiden häufiger als die Normalbevölkerung an psychischen und somatischen Erkrankungen – oft unerkannt und medizinisch nicht behandelt. Bei den Patienten, die sich häufig nur eingeschränkt oder gar nicht verbal äußern können, sind dabei die Symptome häufig unspezifisch und mehrdeutig. Werden sie
nicht erkannt und behandelt, verstärken sie selbstverletzendes oder aggressives Verhalten. Seit dem Jahr 2000 bietet das Behandlungszentrum für psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung (BHZ) auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH) diesen Patienten eine qualifizierte
Versorgung. Am 3. September 2010 feierte es sein zehnjähriges Bestehen.

Versorgungsauftrag für ganz Berlin
Psychische Erkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung  erfordern eine umfassende Diagnostik sowie ein spezifisches Therapie- und Behandlungsangebot. Neben der klinischpsychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung stehen heiltherapeutische Betreuungsund Förderangebote für diese Patienten zur Verfügung. Das Therapieangebot des BHZ umfasst – neben der Pharmakotherapie – heilpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit, verhaltens- und störungsspezifische therapeutische Verfahren, soziales Kompetenztraining, körperorientierte Entspannungsverfahren, Ergo-, Kunst- und Musiktherapie, Belastungstraining und Außenaktivitäten im Tagesförderbereich sowie verschiedene Methoden zur Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und Entspannung wie im Snoezelen-Raum.
„Das Behandlungszentrum hat einen Versorgungsauftrag für ganz Berlin“, erläutert Oberarzt Dr. Christoph Schade, Leiter des BHZ. „Unsere Patienten kommen nach Voranmeldung oder durch Zuweisung zu uns. Die ambulanten Einrichtungen und Wohngemeinschaften kennen das BHZ und auch die Krankenhäuser, aus denen Patienten als Notfälle überwiesen werden.“ Vor zehn Jahren hatte der Berliner Senat den Vollversorgungsauftrag zur psychiatrischen Behandlung von
Menschen mit geistiger Behinderung im Land Berlin erteilt. Durch die Eröffnung der Psychiatrischen Institutsambulanz im Jahr 2005 wurde der Bekanntheitsgrad höher, so dass inzwischen sogar Patienten aus Brandenburg und anderen Bundesländern zur Behandlung angemeldet werden.

Sensibilisierung und Aufklärung sind nötig
„Die somatische Abklärung vor Beginn der Behandlung ist besonders wichtig“, sagt Dr. Schade. „Vielfach sind Krankheiten die Ursache von Verhaltensauffälligkeiten. Das häufige Schlagen ans Ohr kann auf eine Mittelohrentzündung hinweisen. Rheuma, Magenprobleme, Frakturen, Zahnschmerzen – das sind nur einige der somatischen Probleme, die mitbehandelt werden müssen. Körperliche Erkrankungen werden in enger konsiliarischer Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abteilungen unseres Hauses behandelt.“ Der Grad der Aufklärung diesbezüglich ist
verbesserungsbedürftig. Die Auffälligkeiten werden häufig der Behinderung zugeordnet. Wahnvorstellungen oder Aggressionen sind aber keine Kennzeichen einer Behinderung. „Seit einiger Zeit lässt sich eine Sensibilisierung erkennen“, fügt Sozialarbeiter Dr. Michael Böhm
hinzu. „Es wird erkannt, dass psychische Krankheitssymptome neben der Behinderung vorhanden sind, und die Behandlung wird nicht erst dann aufgenommen, wenn die Symptome zu stark werden.“ Es gibt aber noch zu wenig Biografiearbeit. Häufig wird nicht genug über die Genese der Patienten gewusst, über Herkunft, Umfeld und Krankheitsverläufe. Die ambulanten Einrichtungen haben erst damit angefangen. Auch die Zusammenhänge von Biografie und somatischen
Problemen sind kaum bekannt.

Ganzheitlicher sozialpsychiatrischer Ansatz
Beim Festakt am 3. September verwies Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher auf das Alleinstellungsmerkmal des Behandlungszentrums: Menschen mit Behinderung hätten ein drei- bis vierfaches Risiko, psychisch krank zu werden. Für diesen Personenkreis müsse eine spezielle Behandlung angeboten werden. Es sei gut gewesen, vor zehn Jahren diese Strukturentscheidung für Berlin getroffen zu haben. Das Behandlungszentrum hätte eine Wirkung über Berlin hinaus
erarbeitet und zeige, dass es nötig sei, Behandlungsmodelle zu entwickeln, die den rein stationären Therapiebereich übersteigen. Deshalb solle die Kapazität im neuen Krankenhausplan für Berlin, der im Herbst verabschiedet würde. wesentlich erhöht werden.

Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich verwies auf das gute Verhältnis zwischen Bezirk und Krankenhaus und brachte ihre hohe Wertschätzung zum Ausdruck. Prof. Diefenbacher und seinen
Mitarbeitern sei es gelungen, das Thema „Psyche“ durch Vorträge, Filme, Veranstaltungen in den Bezirk zu tragen und zur Sensibilisierung in Behörden und bei Mitbürgern beigetragen zu haben. „Aus unserer klinischen Erfahrung haben wir die Überzeugung gewonnen, dass es gerade psychotherapeutische Verfahren sind, die bei psychisch kranken Menschen mit geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten zum Einsatz kommen sollten“, sagt Prof. Dr. Albert Diefenbacher, Chefarzt der Abteilung. „Leider spielt der Einsatz von Medikamenten auch im
ärztlich-psychotherapeutischen Bereich immer noch eine zu große Rolle. Deshalb sind wir bestrebt, durch Kursveranstaltungen und Publikationen, Teilnahme an Konferenzen und Kongressen sowie im Zusammenwirken mit unseren Kooperationspartnern – Kenntnis und
Sensibilisierung zu erhöhen.“

In diesem Jahr ist das Behandlungszentrum für psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung zehn Jahre alt geworden. In seinem vollstationären Bereich, bestehend aus zwei Stationen mit 32 Betten, hat es im Jahr 2009 378 Patienten versorgt – die Zahl ist steigend. Entsprechend dem ganzheitlichen Behandlungskonzept wird die Therapie interdisziplinär erarbeitet und durch gezielte Verhaltensbeobachtung ständig überprüft. Ein erfahrenes multiprofessionelles Team nutzt dabei modernste Diagnostik- und Therapieverfahren.

Kontakt:

Johannes Lehmann
Schönhauser Allee 73
D-10437 Berlin
Tel: 030-4467 6952
Fax: 030-4467 3486
Mobil: 0177-86 83 616
j.lehmann@keh-berlin.de

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