Diakonie macht Berlin mobil! Die ersten Fahrräder der Aktion „RAD statt RATLOS“ wurden überreicht.
Seit März 2010 werden berlinweit gebrauchte Fahrräder gesammelt und in sozialen Werkstätten aufgearbeitet, um diese „generalüberholten Fahrräder“ an Menschen abzugeben, die bis dahin kein Geld für andere Fortbewegungsmöglichkeiten hatten.
Am 28. April 2010 startete das
Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. mit der Ausgabe
der Fahrräder in der Holzkirche, Koloniestr. 9/9a, 12209
Berlin-Lichterfelde.
Die
Fahrräder wurden vor Abgabe einem Sicherheitscheck durch die Berliner Polizei
unterzogen. Die zukünftigen „Fahrrad-Neubesitzer“ sollen sicher auf Berlins
Straßen unterwegs sein. Susanne Kahl-Passoth, die Direktorin des Diakonischen
Werkes, wird die ersten Fahrräder persönlich übergeben.
Hintergrundinformationen:
Diakonie macht
Berlin mobil - „RAD statt RATLOS“ ist ein Projekt des Diakonischen Werkes
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. im Rahmen des Europäischen
Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Das Projekt funktioniert mit
Fahrrad- und Fahrradzubehör-Spenden! Der Bischof der Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Markus Dröge, hat die
Schirmherrschaft für „RAD statt RATLOS“ übernommen. Mobil im Alltag ohne
Sozialticket. Ziel des Projektes ist es, Menschen mit geringen Einkommen durch
ein Fahrrad mehr Mobilität zu ermöglichen. Denn die Nutzung der öffentlichen
Verkehrsmittel oder gar das Autofahren sind z.B. mit ALG II kaum bezahlbar. Bei
„Hartz IV“ bleiben für Verkehrskosten nur knapp 15,00 €. Das Sozialticket der
BVG kostet jedoch 33,50 €. Da die Lösung nicht heißen kann, dass die Betroffenen
fortwährend weite Strecken zu Fuß gehen müssen, möchte die Diakonie durch diese
Aktion möglichst vielen Berlinerinnen und Berlinern durch ein Fahrrad etwas mehr
Unabhängigkeit schenken.
Weitere
Informationen: www.rad-statt-ratlos.de
Kontakt: Hermann Pfahler, Diakonisches Werk, 030-82097-291


