AOK würdigt den Erfolg vom Care plus Programm im Elisabeth Diakoniewerk in Berlin-Niederschönhausen

Das Elisabeth Diakoniewerk in Berlin-Niederschönhausen investiert 12.500 Euro in Mitarbeiterfortbildungen
11.05.2015

Seit Einführung des Care plus Programms im Elisabeth Diakoniewerk Berlin-Niederschönhausen im Jahr 2010 konnte dort eine messbare Verbesserung der Versorgungs- und Lebensqualität der Bewohner* nachgewiesen werden. Dafür erhielt die Einrichtung von den Krankenkassen für 2013 eine Bonuszahlung in Höhe von 12.500 Euro.

Einrichtungsleiter Peter Molle: „Die 12.500 Euro werden wir in die Fortbildung unserer Mitarbeiter* investieren. Denn ihre hohe fachliche Umsicht hat diesen schönen Erfolg erst möglich gemacht“.

Beim Care plus Programm handelt es sich um eine Initiative der AOK Nordost, mit dem Ziel einer besseren multiprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten und der Pflegeeinrichtung. Dazu besuchen feste Hausärzte wöchentlich die Bewohner und können frühzeitig Probleme und Risiken erkennen. So wird eine optimale Arzneimittelversorgung sichergestellt, unnötige Einweisungen und Fahrten ins Krankenhaus werden vermieden.

Im Vergleich zu allen anderen Pflegeeinrichtungen in Berlin ergaben sich im Jahr 2013 u.a. 36% weniger Krankenhauseinweisungen, 39% weniger Krankenfahrten sowie deutlich geringere Arzneimittelkosten.

Peter Molle: „Mit diesem guten Ergebnis bauen wir das Care plus Programm systematisch weiter aus, um die Lebensqualität der Bewohner* stetig zu verbessern“.

Die Zahlung eines Bonus hängt davon ab, wie hoch der wirtschaftliche Erfolg der Einrichtung im Vergleich zu allen Einrichtungen im jeweiligen Bundesland ist. Von diesem Erfolg bekommt die Einrichtung 50% ausgezahlt, jedoch max. 2 Euro pro Belegungstag.

Die Stephanus Wohnen und Pflege gGmbH gehört zu den größeren gemeinnützigen Trägern der Altenhilfe in der Region. Ihre Angebote an 18 Standorten in Berlin und Brandenburg umfassen die ambulante Pflege, betreutes Servicewohnen, Tagespflege und Kurzzeitpflege sowie Wohnangebote für pflegebedürftige junge und alte Menschen. Hinzu kommen ein ambulanter Hospizdienst sowie spezialisierte Bereiche für Menschen mit Demenz und Menschen im Wachkoma.

* Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf eine Unterscheidung der männlichen und weiblichen Form verzichtet – jedoch sind immer beide Geschlechter angesprochen.