Nothilfe nach dem Erdbeben in Nepal läuft an

Berlin/Kathmandu. Nach dem schweren Erdbeben in Nepal ist die Soforthilfe im Katastrophengebiet angelaufen. Während Bergungsmannschaften weiter nach Überlebenden suchen und Tote bergen, geht es bei den Partnern der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort um die geplante Verteilung von Hilfsgütern. Nachbeben erschüttern immer noch die Region.

Erdbeben Nepal - Bergungsarbeiten
Die Rettungskräfte kommen nur langsam voran.
28.04.2015

Erdbebengebiet Nepal - Von vielen Häusern ist nur noch ein Trümmerhaufen übrig.
Von vielen Häusern ist nur noch ein Trümmerhaufen übrig.

Es regnet. Viele Menschen übernachten in Zelten oder unter freiem Himmel.„Jetzt und in den nächsten Tagen geht es darum, sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und sichere Notunterkünfte und Planen zum Schutz gegen Kälte und Regen bereitzustellen“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Sonst drohen Atemwegserkrankungen und Durchfall.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen, die bereits unmittelbar nach dem Beben erste Hilfsmaßnahmen gestartet haben. Aus lokalen Beständen können schnell Hilfsgüter wie Trinkwasser, Lebensmittel, Hygienepakete und Planen verteilt werden. Weiteres Hilfsmaterial soll über Indien ins Land gebracht werden, sowie auch Experten erfahrener indischer Partnerorganisationen. Die Verteilung wird sich voraussichtlich vor allem auf Gebiete außerhalb des Kathmandu-Tals konzentrieren, die bisher noch kaum erreicht wurden. Dabei stehen die Helfer unter doppeltem Druck: auf der einen Seite geht es darum zu klären, ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – gerade in abgelegenen Regionen – selbst betroffen sind, ob Häuser oder Büros zerstört wurden. Zum anderen ist es wichtig, schnell und effizient Hilfe zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Innerhalb des weltweiten kirchlichen Netzwerks ACT Alliance (Action by Churches together), zu dem die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Schwesterorganisation Brot für die Welt gehören, sind viele Kompetenzen vereint: ob es um den Aufbau und die Betreuung von Notunterkünften geht, um sauberes Trinkwasser und Seuchenvorsorge oder um die Verteilung von Hilfsgütern bis hin zur psychosozialen Unterstützung.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer auf:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Spendenkonto 502 502 Evangelische Bank
BLZ 520 604 10 IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nepal Erdbebenhilfe
Oder online unter:
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Pressekontakt:
Anne Dreyer, Tel.: 030 65211 4430
Mobil: 0152 22701904
anne.dreyer@diakonie-katastrophenhilfe.de