Am 31. Januar 2010 wurde der Eröffnungsgottesdienst aus der Friedrichskirche in Potsdam-Babelsberg übertragen.
Der Rundfunkgottesdienst fand anlässlich der Eröffnung des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der Landeskirche und der Diakonie Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz statt.
Die Mitwirkenden waren unter anderem: Generalsuperintendent Hans-Ulrich Schulz, Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth, Direktorin des Diakonischen Werkes, Pfarrerin Sabine Müller-Becker und der Chor capella cantorum Potsdam.
Susanne Kahl-Passoth verdeutlichte die intensive Auseinandersetzung von Kirche und Diakonie: „Das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung will zum Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung beitragen. Wir haben es heute in unserer Gesellschaft wieder mit einer wachsenden Armut zu tun und eine gemeinsame Verantwortung daran etwas zu ändern. Wir nehmen diese gesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung an und wollen verstärkt in diesem Jahr das diakonische und kirchliche Netz zu Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung verstärken.“
Zur Historie rund um die Friedrichskirche:
Rund um die Friedrichskirche erinnern noch die alten, kleinen Siedlerhäuser an die Zeit, als der Ortskern von Babelsberg Nowawes hieß und hier die Weber aus Böhmen siedelten. Als im 19. Jahrhundert die Zeit der mechanischen Webstühle zu Ende ging, litten die Menschen hier bittere Armut, sie hatten keine Arbeit mehr, sie hungerten. Der damalige Pfarrer der Gemeinde, Ernst Adolf Stobwasser gründete deshalb die Bethlehem-Stiftung zur Rettung verwahrloster Kinder, die bis heute von der Kirchengemeinde verwaltet wird.
Kontakt:
Claudia Mieth, Referentin des Vorstandes
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